27.09.2014 / Ausland / Seite 2

»Der griechische St.-Pauli-Fanclub hat mitgeholfen«

Athener Initiativen sammelten Medikamente für Palästina, die jetzt auf dem Weg nach Gaza sind. Gespräch mit Elena Chatzimichali

Wolfgang Pomrehn
Elena Chatzimichali arbeitet in Athen für »Soli­darity4all«, ein griechisches Netzwerk von Selbsthilfegruppen und solidarischen Ambulanzen. In den vergangenen Wochen war sie hauptsächlich mit einer Spendenkampagne für Gaza befaßt

Ihre Organisation »Solidarity4all« hat soeben gemeinsam mit anderen Gruppen eine Ladung Medikamente ins ägyptische Port Said verschifft – von dort sollen sie nach Gaza gebracht werden. Wie wird dort die Verteilung laufen?

Wir konnten immerhin 434 große Kartons bepacken, das waren Sachspenden im Wert von rund 800000 Euro. Bei der gegenwärtigen Situation in Gaza ist es sehr schwierig, mit den Partnern dort zu kommunizieren. Wir haben uns daher entschieden, Transport und Verteilung über den ägyptischen und palästinensischen Roten Halbmond zu organisieren. Das ist eine Organisation wie bei uns das Rote Kreuz. Außerdem arbeiten wir eng mit dem »Union of Health Care Committee« zusammen, dem Verband der Gesundheitskomitees, ...

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