17.09.2014 / Ausland / Seite 7

Krieg gegen Linke

In Europa wirbt der philippinische Präsident für Investitionen und Frieden. Daheim wächst Kritik am Umgang mit KP

Rainer Werning
Der philippinische Präsident Benigno S. Aquino III sowie mehrere Minister haben am Samstag ihre Europareise angetreten. In elf Tagen absolviert die Regierungsdelegation aus Manila ein dichtes Programm mit Besuchen in Spanien, Belgien, Frankreich und am 19. und 20. September auch in Deutschland. In Berlin wird Aquino mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck zusammentreffen und von dort aus weiter in die USA fliegen.

Im Vordergrund der Reise stehen aus Sicht der Gäste drei zentrale Themen: Territorialdispute mit der Volksrepublik China, Verstärkung der Investitionen und Handelsbeziehungen mit der Europäischen Union sowie die Selbstdarstellung als »Friedensapostel« in den Verhandlungen mit der Moro Islamischen Befreiungsfront (MILF).

In den vergangenen Monaten ist der Konflikt um Gebietsansprüche im Südchinesischen Meer eskaliert, das auf philippinischen Karten mittlerweile als Westphilippinisches Meer ver...

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