02.09.2014 / Ausland / Seite 6

Söldner außer Kontrolle

Einstige Förderer der IS-Terroristen rufen zum Kampf gegen Gotteskrieger auf

Karin Leukefeld
Sollte es nicht ein »starkes und rasches Eingreifen« geben, könne der Westen das nächste Ziel des »Islamischen Staats« (IS) werden, warnte der saudische König Abdallah bin Abdulasis Al Saud am Wochenende in Riad bei einem Treffen mit neu akkreditierten Botschaftern im Königreich. »Wenn wir sie ignorieren, dann bin ich mir sicher, daß sie in einem Monat in Europa und einen Monat später in Amerika ankommen werden.« Terrorismus kenne »keine Grenzen« und nichts zu tun, sei »unakzeptabel«, so der König. »Ich fordere Sie auf, diese Botschaft an ihre Regierungen weiterzuleiten: Kämpfen Sie mit aller Macht, mit Vernunft und Eile.«

Wenige Tage zuvor hatte ein saudisches Gericht 18 Gotteskrieger zu Haftstrafen zwischen 18 Monaten und 20 Jahren verurteilt. Den aus Saudi-Arabien, Jemen und Palästina stammenden Männern wurde vorgeworfen, »Anschläge gegen ausländische Einrichtungen« im Königreich geplant zu haben. Außerdem sollen die Männer Gotteskrieger in anderen Lä...

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