01.09.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Feindbild Rußland

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg: Imperialismus reloaded?

Peter Strutynski
Mehr als 2600 Menschen sind laut UNO im Ukraine-Konflikt getötet worden – viele der Opfer gehen auf das Konto der anhaltenden Angriffe der Streitkräfte und ihrer Milizen gegen Aufständische und Zivilbevölkerung in den östlichen Landesteilen, von der Übergangsregierung in Kiew als »Terroristen« verteufelt, in den Medien hierzulande als »prorussische Separatisten« abgestempelt. NATO und EU treiben ihre Osterweiterung bis an die Grenzen Rußlands voran und bauen ihre militärischen Fähigkeiten weiter aus. Mit Rußland und Wladimir Putin haben sie sich ein neues Feindbild geschaffen. Im Kölner PapyRossa-Verlag ist dazu gerade der Sammelband »Ein Spiel mit dem Feuer. Die Ukraine, Rußland und der Westen« erschienen. jW dokumentiert anläßlich des Antikriegstages auszugsweise die Einleitung des Herausgebers Peter Strutynski.
Der Absturz (oder war es ein Abschuß?) eines malaysischen Passagierflugzeugs über ost­ukrainischem Gebiet am 17. Juli 2014 wird den Konfl...

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