28.08.2014 / Ausland / Seite 6

Angriff auf Lohnabhängige

Belgien vor weiteren Kürzungen. Milliardengeschenke für Unternehmer

Oliver Wagner, Luxemburg
In Belgien hat sich die landesweite Begeisterung über den Viertelfinaleinzug der »Roten Teufel« bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien gelegt – der Konflikt zwischen Flamen und Wallonen kann also weitergehen. Nachdem im nördlichen Landesteil alle klassischen bürgerlichen Parteien – Christ- und Sozialdemokraten, Liberale und Grüne – über ein Jahrzehnt lang fleißig dazu beigetragen haben, die separatistische und ultraliberale Neu-Flämische Allianz (N-VA) salonfähig zu machen, soll die Partei des Antwerpener Bürgermeisters Bart De Wever nun erstmals Teil der Föderalregierung werden.

Sollten die am Montag nachmittag wieder aufgenommenen Koalitionsverhandlungen zwischen der N-VA, den flämischen Christdemokraten (CD&V), den flämischen Liberalen (Open VLD) und den wallonischen Liberalen vom Mouvement Réformateur (MR) erfolgreich verlaufen, würde nicht nur die Gefahr einer Spaltung des Landes wachsen, sondern den Lohnabhängigen in ganz B...

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