20.08.2014 / Ansichten / Seite 8

Kiewer Terror in der Ostukraine

Zivile Opfer gewollt

Rainer Rupp
Nach der Bevölkerung von Slowjansk hat die Armee der Kiewer Junta jetzt auch die Einwohner der Millionenstadt Donezk vorsätzlich von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Sie ließ die 15 Kilometer entfernte Pumpstation bei Jasinuwata durch Grad-Raketenwerfer zerstören. Zugleich beschoß schwere Artillerie u.a. das Kinderkrankenhaus in Lugansk. Auch die Förderanlagen der Kohlengrube »Komsomolez Donbassa« wurden am Sonntag durch Beschuß und das folgende Feuer in Schutt und Asche gelegt. Wegen des arbeitsfreien Tages waren nur 37 Bergarbeiter unter Tage, sieben konnten sich retten, 30 sitzen in der Tiefe gefangen. Kommandos von Faschisten legen systematisch Feuer auf den Feldern der Ostukraine, um die reife Ernte zu vernichten. Laut russischen Sendern (u.a. Rossija 24) soll das Stadtzentrum von Lugansk mit einer taktischen ballistischen Rakete vom Typ »Totschka-U« beschossen worden sein. Die auch nuklear bestückbare Rakete kann einen konventionellen Spreng...

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