18.08.2014 / Ausland / Seite 7

Gestohlene Leben

USA: Weiter Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus

Jürgen Heiser
Seit Samstag nacht 0 Uhr herrscht in der Kleinstadt Ferguson im US-Bundesstaat Missouri Ausnahmezustand. Gouverneur Jeremiah Nixon verhängte über den Ort, in dem sich die Proteste gegen den Tod des von dem weißen Polizisten Darren Wilson erschossenen 18jährigen Afroamerikaners Michael Brown seit einer Woche zuspitzen, eine nächtliche Ausgangssperre. Aufstandsbekämpfungseinheiten der Polizei besetzten daraufhin wichtige Straßenkreuzungen. Die Bürger der mehrheitlich von Afroamerikanern bewohnten Kleinstadt ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken. Wie in den Tagen zuvor liefen sie auch am Samstag abend wieder mit erhobenen Händen durch die Straßen der Stadt. Die Symbolik soll an Brown erinnern, der trotz erhobener Hände erschossen worden war. Wie Polizeisprecher Ron Johnson erklärte, setzten die Einsatzkräfte Rauchbomben und Tränengas gegen die Protestierenden ein. Sieben Demonstranten wurden festgenommen. Eine Person sei mit einer Schußverletzung ins K...

Artikel-Länge: 3977 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe