25.07.2014 / Thema / Seite 10

Die Friedenskriegspartei

Wie die Grünen auf dem langen Marsch zur Eroberung des Ostens alle Eskalationsschritte mitgehen und gleichzeitig vor ihnen warnen

Ulrich Irion
Warum grün zu sein heute links sein bedeutet«, schrieb Hans Thie, Referent bei der Bundestagsfraktion der Linken, zur Bundestagswahl 2013 und zählte, allerdings ohne das Thema Krieg und Frieden zu erwähnen, eine ganze Reihe von »grün-roten Reformprojekten« auf, die jetzt eigentlich als gemeinsame Sache des linken Lagers anstünden. Andere von SPD und Linkspartei (Peter Brandt, André Brie etc.) spekulierten über eine »Wiederbelebung des linken Projekts«, in dem die Wahlergebnisse zum »Ausgangspunkt für ein neues, nicht länger parteienzentriertes Crossover-Projekt werden (könnten). Dieses Projekt wird aber nur dann Erfolg haben, wenn SPD, Grüne und Linkspartei sich endlich öffnen und aufeinander zubewegen«. Heute, nach gut einem halben Jahr sozialdemokratischer Regierungsbeteiligung und grüner bzw. linker Opposition, ist man natürlich klüger. Wenn man einmal vom Sonderfall Hans-Christian Ströbele (mit seiner Kritik an der Gauck-Rede etc.) absieht, beteiligen...

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