02.06.2014 / Inland / Seite 2

Für Frieden in der Ukraine

Tausende Demonstranten in vielen Städten der BRD warfen der Bundesregierung Eskalation vor und kritisierten die Berichterstattung der öffentlichen Medien

Fabian Rennig, Markus Bernhardt
Mehrere tausend Friedensaktivisten gingen am Wochenende deutschlandweit unter dem Motto »Die Waffen nieder in der Ukraine« auf die Straße. Der Bundesausschuß Friedensratschlag spricht von Kundgebungen in etwa 30 Städten, viele davon mit dem symbolischen Beginn um »5 vor 12«. Denn die Lage, so der Aufruf des Ausschusses, sei zum Zerreißen gespannt. »Die Ukraine ist heute ein gespaltenes Land. Ein Land im Bürgerkrieg«, sagte Andreas Grünwald in seiner Eröffnungsrede in Hamburg. Eine friedliche Lösung des Konflikts könne es nur unter Einbezug aller Beteiligter, also auch Rußlands und der neu gegründeten »Volksrepubliken« im Osten der Ukraine, geben.

In Berlin fanden sich etwa 800 Demonstranten zusammen. Direkt vor dem Hauptstadtstudio der ARD nahm der Journalist Eckart Spoo auf einer Zwischenkundgebung die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in die Kritik. Ihre Berichterstattung über den Konflikt in der Ukraine sei »unwahr, parteiisch oder hal...

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