27.05.2014 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Die große Unbekannte

Globalisierung der Solidarität: Gewerkschafter aus aller Welt auf einer Konferenz der wachsenden LabourStart-Bewegung in Berlin

Peter Steiniger
Das Kapital kennt keine Grenzen, also müssen auch die Arbeitenden länderübergreifend für ihre Interessen streiten. Diesem Credo sieht sich die Nachrichten- und Kampagnenplattform LabourStart verpflichtet. Ihr Adressat ist die internationale Gewerkschaftsbewegung. Daß dieses Netzwerk wächst, belegte am vergangenen Wochenende in Berlin sein Meeting und dem Titel »Globale Krise – globale Solidarität«. Etwa 300 Basisaktivisten und offizielle Vertreter von Gewerkschaften aus 75 Ländern verschiedener Erdteile – unter anderem aus Bangladesch, Südkorea, Pakistan, Indien, Südafrika, Kamerun, Togo, Rußland, der Ukraine, Italien, Frankreich, den USA und Kanada – hatten auf eigene Initiative hin den Weg in die deutsche Hauptstadt gefunden. Einen weißen Fleck bildet hingegen noch Lateinamerika. Zuletzt hatte man sich 2012 in Sydney, Australien, getroffen.

LabourStart kann sich auf keinen großen Sponsor stützen. Viel ehrenamtliche Arbeit war vonnöten...

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