27.05.2014 / Inland / Seite 4

Überwachte Ungleichheit

Glenn Greenwald sprach in Berlin über die NSA, Edward Snowden und die Furcht der Herrschenden

Roland Zschächner
Am Sonntag lud die Wochenzeitung Die Zeit zum Gespräch mit dem US-Journalisten Glenn Greenwald ins Deutschen Theater in Berlin. Seit Sommer 2013 veröffentlicht er regelmäßig Dokumente des Geheimdienstes National Security Agency (NSA) und dessen weltweite Überwachung. Sein Informant ist der ehemalige NSA-Mitarbeiter Edward Snowden, der zur Zeit im Moskauer Asyl lebt. In der Heimat droht ihm eine Anklage wegen Landesverrats. Forderungen an Snowden, zurückzukommen und sich zu stellen, lehnt Greenwald ab: »Ein fairer Prozeß ist in den USA nicht möglich.« Auch eine weltweite Öffentlichkeit könnte das nicht ändern, wie die Verhandlung gegen Chelsea (Bradley) Manning gezeigt hat.

An Snowden soll ein Exemp...

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