26.05.2014 / Sport / Seite 16

Ganz weit oben

Atlético war ein Schloß, auf einem Hügel. Doch dann kam Ángel dí Maria von Real. Das war das beste CL-Endspiel aller Zeiten

André Dahlmeyer
Real Madrid ist zweistellig. Am Sonnabend gewannen die »Königlichen« das Finale der Champions League zum zehnten Mal. Im schönen Lissabon kam Real im Stadion »Da Luz« per Kantersieg gegen den Erzrivalen Atlético Madrid zu einem 4:1 und holte »La Orejona« ein, wie der Pott in Spanien wegen seiner seltsamen Form genannt wird. Danach hatte es in der regulären Spielzeit überhaupt nicht ausgesehen. Nach 120 Minuten aber ist Real Madrid wieder das Nonplusultra auf der internationalen Bühne.

Reals Trainer Ancelotti überraschte damit, daß Khedira von Beginn an auflief. Xabi Alonso war gesperrt. Bei Atlético mußte Simeone auf Arda Turan verzichten und bot im Torschießerzentrum Villa und Costa auf. Was Costa da zu suchen hatte, war nicht ganz klar. Jeder Aushilfssanitäter weiß, das die Verletzung, die der hispanisierte Brasilianer sich am letzten Spieltag der Primera Divisón im Camp Nou zuzog, mindestens drei Wochen Ruhepause nach sich zieht. Simeone s...

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