08.05.2014 / Inland / Seite 2

Gepolter und Diplomatiestreben

Ukrainischer Präsidentschaftskandidat hetzt in Berlin gegen Aufständische

Der Rußlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler, hat ein Ende des Militäreinsatzes der Kiewer Administration in der Ostukraine gefordert. Mit Blick auf die geplante Präsidentschaftswahl am 25. Mai erklärte der SPD-Politiker: »Das Land braucht ein Umfeld, in dem sich die Bürger möglichst normal an der Wahl beteiligen können«. CDU-Politiker verteidigten hingegen das Vorgehen der Armee in der Ostukraine.

Verhandlungen über eine friedliche Lösung des Konflikts sind für den ukrainischen Präsidentschaftskandidaten Petro Poroschenko offenbar undenkbar. Der Oligarch lehnt jede Beteiligung von Aufständischen aus der Ostukraine an neuen internationalen Gesprächen ab. Die ukrainische Führung sei zu keinen Verhandlungen mit »Terroristen« bereit, sagte Poroschenko am Mittwoch bei einem Besuch in Berlin. »Das sind ga...

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