02.05.2014 / Ausland / Seite 7

Per Traktor nach Havanna

Internationalistische Demonstrationen am 1. Mai auf Kuba. Gewerkschafter solidarisieren sich mit venezolanischen Arbeitern.

Volker Hermsdorf, Havanna
Die frühen Morgenstunden dieses 1. Mai waren in Kuba vermutlich die verkehrsreichsten des Jahres. Kurz nach Mitternacht hatten sich im ganzen Land bereits die ersten Busse mit den Teilnehmern der Demonstrationen zum Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse auf den Weg gemacht. In ländlichen Gebieten waren auch zahlreiche LKW, Traktorengespanne und sogar Pferdefuhrwerke unterwegs, auf deren Ladeflächen Arbeiter und Bauern mit Spruchbändern, Plakaten und Fahnen in den Händen, singend gegen die Frische der Nacht und ihre Müdigkeit ankämpften. Er wünsche sich, daß die Plätze am 1. Mai von Demonstranten überschwemmt werden, hatte Kubas Präsident Raúl Castro in den letzten Tagen gesagt, sicher auch in der Erwartung, daß eine große Beteiligung als Zustimmung zu dem zentralen Motto »Einheit und Effizienz für unseren Sozialismus« gesehen würde.

Mit den Ausrufen »Es lebe die Revolution!« und »Es leben die Arbeiter Kubas und der ganzen Welt!« eröffne...

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