10.04.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

Tödliche Geschäfte

Die »Kritischen Aktionäre Daimler« (KAD) haben die Hauptversammlung des Unternehmens am Mittwoch in Berlin erneut dazu genutzt, die Rüstungsgeschäfte des Konzerns zu kritisieren. »Immer noch ist der Tod ein Meister aus Wörth, Molsheim (Frankreich), Portland (USA) und Mannheim«, erklärte KAD-Sprecher Jürgen Grässlin in einem jW vorliegenden Antrag zur Hauptversammlung. »Noch immer werden Abertausende von Militärfahrzeugen in diesen Daimler-Werken produziert, noch immer werden Motoren für Militärfahrzeuge aus dem Daimler-Werk in Mannheim zugeliefert.«

Der profilierte Daimler-Kritiker Grässlin lobte zwar, das Management habe mit dem Ausstieg aus den Rüstungsfirmen EADS und Tognu...

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