31.03.2014 / Titel / Seite 1

Hilfe für Halsabschneider

US-Präsident Obama vereinbart mit Saudi-Arabien weitere Aufrüstung der Aufständischen in Syrien. Deutscher Geheimdienst warnt vor »Gotteskriegern«

Karin Leukefeld
Um das saudische Königshaus davon zu überzeugen, daß Washington weiter fest an dessen Seite steht, ist US-Präsident Barack Obama offenbar zur weiteren Aufrüstung bewaffneter Gruppen in Syrien bereit. Obama war in Begleitung von US-Außenminister John Kerry und Sicherheitsberaterin Susan Rice nach Riad geflogen und am Freitag vom saudischen König Abdullah empfangen worden. Offen hätten die beiden Politiker über Meinungsverschiedenheiten gesprochen. Heute seien die Beziehungen zwischen Washington und Riad besser als vor sieben Monaten, sagte der stellvertretende Sicherheitsberater Ben Rhodes nach dem Treffen. Gemeinsam wolle man fortan mehr für die »gemäßigte Opposition« gegen die Führung in Damaskus tun.

Saudi-Arabien kritisiert die mangelnde Bereitschaft der US-Administration, in Syrien militärisch zu intervenieren. Höchst irritiert war das saudische Königshaus auch über den Schwenk Washingtons gegenüber Teheran Ende 2013. Für Saudi-Arabien ist der Iran p...

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