21.03.2014 / Schwerpunkt / Seite 3

»Die Einseitigkeit ist grotesk«

Über den Ukraine-Konflikt, die Rolle der deutschen Politik und die Berichterstattung in den hiesigen Medien. Ein Gespräch mit Iwan Rodionow

Stefan Huth
Iwan Rodionow ist Chefredakteur der russischen TV-Nachrichtenagentur Ruptly, einer Tochter des Informationskanals Russia Today (RT). Das Foto zeigt Rodionow am Montag in der ARD-Talksendung »Hart aber fair« – das Hintergrundbild war so nur bei ihm zu sehen

Mit Blick auf die aktuellen Zuspitzungen in der Ukraine, speziell auf der Krim: Wie beurteilen Sie diesen Konflikt? Wer sind die Hauptakteure?

Das Referendum auf der Krim war eine sehr voraussehbare Reaktion auf die Ereignisse in Kiew und auf die Machtergreifung durch Elemente, die im Grunde die eigene Bevölkerung hassen; von Rußland, russischer Kultur oder Sprache ganz zu schweigen.

Die Ukraine war immer schon gespalten, aber doch ein einheitliches Land – wenn diese Einheit auch zerbrechlich war. Inzwischen kann man von dieser Spaltung als einer Tatsache sprechen. Ein großer Teil der 46 Millionen Ukrainer, vor allem diejenigen, die in den östlichen Industriegebieten leben...

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