18.03.2014 / Titel / Seite 1

Diplomatische Offensive

Nach Referendum auf der Krim: Moskau schlägt Westen Kontaktgruppe zur Ukraine vor. EU und USA verhängen symbolische Sanktionen gegen Rußland

Reinhard Lauterbach
Nach dem Referendum auf der Krim, bei dem sich offiziellen Angaben zufolge 97 Prozent der Abstimmungsteilnehmer für eine Loslösung von der Ukraine und einen Anschluß an Rußland ausgesprochen haben, bemüht sich Moskau um eine diplomatische Lösung. Rußlands Außenminister Sergej Lawrow griff am Montag vormittag einen ursprünglich von Bundeskanzlerin Angela Merkel unterbreiteten Vorschlag auf. Er regte die Bildung einer Kontaktgruppe an, der Vertreter Rußlands, der USA und der EU angehören sollen. Ihre Aufgabe solle sein, darüber zu wachen, daß die am 21. Februar ausgehandelte Vereinbarung über den kontrollierten Machtverzicht des inzwischen gestürzten Präsidenten Wiktor Janukowitsch verwirklicht, illegale Waffenbestände konfisziert und die in Kiew versammelten Demonstranten zur Rückkehr in ihre Häuser aufgefordert werden. Das ukrainische Parlament solle die jüngsten Verfassungsänderungen zurücknehmen und statt dessen aus der Ukraine eine Föderation mit mehr ...

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