26.02.2014 / Inland / Seite 4

Kein Kuscheln mit der Truppe

Unterschriftenkampagne gegen Schulterschluß des DGB mit der Bundeswehr gestartet. Vorstand des Gewerkschaftsbundes lehnt friedenspolitische Veranstaltung ab

Jürgen Wagner
Seit dem 5. Februar 2013 ist es offiziell: Die Spitze des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DBG) strebt eine enge Kooperation mit der Bundeswehr an. Dagegen regte sich schnell Widerstand. So verabschiedete beispielsweise die Frauenfriedenskonferenz von Gewerkschafterinnen den Appell »Wir widersprechen!«. Diese Resolution kann jetzt auch online unterzeichnet werden.

Auf Proteste aus den Mitgliedsgewerkschaften reagierte DGB-Chef Michael Sommer vergangenen Sommer mit der Ankündigung eines friedenspolitischen Workshops. Der fand im Oktober 2013 statt, entpuppte sich aber als Propagandaveranstaltung für die deutsche Truppe und ihre Interventionen (siehe jW vom 1.11.2013). Während des Workshops kam es zu heftigen Protesten – die zum Glück nicht ungehört verhallten. So kündigte Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft und Mitglied im DGB-Bundesvorstand, auf dem Abschlußpodium an, noch vor dem DGB-Bundeskongreß im Mai ...

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