31.01.2014 / Ausland / Seite 6

Entscheidung in El Salvador

Bei den Präsidentschaftswahlen am kommenden Sonntag hat die regierende FMLN gute Chancen, ihre Position zu verteidigen

Lena Kreymann
In El Salvador wird am 2. Februar ein neuer Präsident gewählt. Den Umfragen zufolge hat die regierende linke Befreiungsfront Farabundo Martí (FMLN) gute Chancen, als stärkste Partei aus den Wahlen hervorzugehen. Wie die Mitte-Rechts-Zeitung La Prensa Gráfica schrieb, führt die FMLN nach Ergebnissen der Universität UCA mit 40,8 Prozent, die rechte Republikanisch-Nationalistische Allianz ARENA bleibt mit 27,4 Prozent dahinter zurück, während das gemäßigt konservative Bündnis Unidad gerade einmal 11,6 Prozent erreicht. Die beiden anderen antretenden Parteien liegen demnach bei unter einem Prozent. Allerdings kommt es nach salvadorianischem Wahlrecht zur Stichwahl, wenn keine Partei auf Anhieb mehr als 50 Prozent auf sich vereinen kann.

Zahlreiche Organisationen, Künstler und politische Gruppen haben dem Präsidentschaftskandidaten der FMLN und bisherigen Vizepräsidenten, Salvador Sánchez Cerén, ihre Unterstützung zugesichert – trotz oder gerade aufgrun...

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