28.01.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Krisenwarnung

Argentiniens Verhandlungen mit dem Pariser Club werden von einem Währungseinbruch überschattet. Peso-Verfall erinnert an 2001

Johannes Schulten
Mit oder ohne Internationalem Währungsfonds (IWF)? Dies dürfte die entscheidende Frage für das Gelingen der Umschuldung von geschätzt 9,5 Milliarden Euro zwischen Argentinien und dem Pariser Club sein. Die im Club zusammengeschlossenen staatlichen Gläubiger, zu denen auch Deutschland gehört, machen die Einbeziehung des IWF zur Bedingung für Verhandlungen. Argentinien will dagegen ohne eine Expertise der Technokraten aus Washington auskommen.

Buenos Aires verspricht sich von einer Einigung einen besseren Zugang zu internationalen Krediten. Seit der Staatspleite von 2001 ist das Land auf den Kapitalmärkten weitgehend isoliert. Der ohnehin große Druck dürfte sich nach dem Währungschaos der vergangenen Woche jedoch noch einmal erhöht haben – Investoren hatten in großem Stil Geldreserven verschiedener Schwellenländer verkauft. Argentinien war neben der Türkei besonders betroffen. Der Kurs der Landeswährung Peso hatte am Donnerstag den größten Tagesverlu...

Artikel-Länge: 6002 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe