07.10.2013 / Inland / Seite 8

»Eine einhundertprozentige Sicherheit gibt es nicht«

Die elektronische Gesundheitskarte soll bis Oktober 2014 eingeführt werden. Sie kann mehr Daten speichern. Ein Gespräch mit Roland Stahl

Claudia Wrobel
Roland Stahl ist Pressesprecher der Kassenärztlichen Bundesvereinigung

In den vergangenen Tagen ging durch die Presse, daß meine alte Krankenversicherungskarte Ende des Jahres ihre Gültigkeit verliert. Das heißt, ich brauche ab Januar eine sogenannte elektronische Gesundheitskarte (eGK)?

Die gesetzlichen Krankenkassen verteilen gerade die eGK an ihre Versicherten. Diese gilt ab 1. Januar und kann dann verwendet werden. Wenn ich aber dann noch eine alte Krankenversichertenkarte habe, kann ich auch mit dieser in die Arztpraxis kommen und mich dort behandeln lassen.

Ich muß also nicht umstellen, wenn meine alte Karte noch gültig ist?

Nein, ich habe die Möglichkeit, die alte zu behalten. Es gibt eine Übergangsfrist bis zum 1. Oktober 2014. Danach soll dann ausschließlich die eGK gelten. Kurzum: Ich bin jetzt nicht gezwungen, kurzfristig auf die eGK umzustellen, mittelfristig schon.

Was wird auf der eGK gespeichert? Was ist ab Januar vorgesehen – und was...


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