16.09.2013 / Ausland / Seite 6

Auf der Suche nach einer Zukunft

Der Syrien-Krieg hat die Palästinenser gespalten. Viele erhoffen sich nun in Schweden Zuflucht

Karin Leukefeld, Damaskus
Das UN-Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten (OCHA) hat für den heutigen Montag zu einer Konferenz eingeladen, um die humanitäre Hilfe in Syrien und in den Nachbarstaaten zu koordinieren. Gastgeber ist das schwedische Außenministerium. Schweden gehört zu den großzügigsten internationalen Helfern syrischer Flüchtlinge, einschließlich der Palästinenser. Anfang September hieß es in Stockholm, daß alle Syrer, die sich derzeit in Schweden befinden, unbefristet im Land bleiben könnten. Auch ihre Angehörigen aus Syrien oder aus der Region seien willkommen. Tausende Palästinenser aus Syrien haben sich daraufhin auf den gefährlichen Weg nach Schweden gemacht.

Von Damaskus aus sei sein Sohn mit seiner Familie nach Kairo geflogen, erzählt ein Palästinenser aus dem Lager Yarmuk in Damaskus. Von dort gehe es nach Alexandria, schließlich mit dem Schiff nach Italien und weiter per Zug nach Schweden. Ein Redakteur von Al Hurriya, der Zeitung der Demokrat...

Artikel-Länge: 5170 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe