07.08.2013 / 0 / Seite 1 (Beilage)

Deregulierungsexzesse

Planungen für Freihandelsabkommen zwischen EU und USA und das intransparente europäische Zulassungsverfahren für Genpflanzen zeigen rasanten globalen Demokratieabbau

Jana Frielinghaus

Im Juli fand in Washington die erste Gesprächsrunde zwischen Vertretern der Europäischen Union und der US-Regierung über das geplante Transatlantische Freihandels- und Investitionsabkommen (Transatlantic Trade and Investment Partnership, TTIP, siehe dazu auch jW vom 22.7.) statt. Der Lebensmittelsektor und die Landwirtschaft werden in den Verhandlungen eine wichtige Rolle spielen. An deren Ende könnte eine Untergrabung europäischer Sozialstandards ebenso stehen wie eine Aushöhlung von ökologischen und Qualitätsanforderungen an Produktionsprozesse und von Kennzeichnungspflichten für Nahrungsmittel mit gentechnisch veränderten Komponenten. Denn bekanntlich ist etwa der Anbau von genmanipulierten Sorten auf US-amerikanischen Äckern seit über 15 Jahren Normalität. In der EU dagegen bewegt er sich noch immer im Promillebereich. Auch die EU-Verbote, in der Rindermast Wachstumshormone einzusetzen und Fleisch von so aufgezogenen Tieren zu importieren oder in der ...

Artikel-Länge: 4972 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    18,60 Euro/Monat Soli: 23,60 €, ermäßigt: 11,60 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    39,60 Euro/Monat Soli: 49,60 €, ermäßigt: 28,60 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe