26.07.2013 / Inland / Seite 4

»Perle des Schreckens«

Gerichtsbeschluß im Fall Mollath stößt parteiübergreifend auf Unverständnis. Am Samstag Demo in Nürnberg

Ralf Wurzbacher
Am Sonnabend werden in Nürnberg Hunderte, vielleicht Tausende Menschen für die Sache Gustl Mollaths auf die Straße gehen. Der Termin für die angekündigte »Großkundgebung« um 14 Uhr am Kornmarkt stand schon länger fest. Vorsorglich wurde der Aufruf mit dem Hinweis versehen, daß »auch nach einer eventuellen Entlassung« des 56jährigen demonstriert wird. Mit dem Beschluß des Landgerichts Regensburg vom Mittwoch (jW berichtete), den Fall Mollath nicht neu aufzurollen, steht inzwischen fest: Der Nürnberger kommt vorerst nicht aus der Bayreuther Psychiatrie frei, in der er seit sieben Jahren zwangsweise einsitzt. Für Samstag heißt das, es wird einiges los sein in der Frankenmetropole.

Die Schar der Mollath-Anhänger ist beachtlich und mit jedem Tag, die das mutmaßliche Justizopfer weggesperrt bleibt, wird sie größer. Im Internet haben seine Unterstützer eine offene Petition gestartet, die bis Donnerstag abend knapp 50000 Bürger gezeichnet haben. Ziel ist es, bis...

Artikel-Länge: 3963 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe