10.07.2013 / Ausland / Seite 7

Probleme lösen

Kuba plant Abschaffung der Doppelwährung, muß dazu aber produktiver werden. Während die Wirtschaft leicht zulegt, kritisiert Präsident Raúl Castro den Werteverfall

Volker Hermsdorf
Mit einer Grundsatzrede hat Kubas Präsident Raúl Castro am vergangenen Sonntag (Ortszeit) in Havanna eine dreitägige Sitzung des im Februar neu gewählten Parlaments abgeschlossen. Nach Vorbereitung in zehn Arbeitsgruppen und der Beratung im Plenum beschlossen die 612 Abgeordneten mehrere neue oder veränderte Gesetze und vereinbarten die Arbeitsschwerpunkte der nächsten Monate. Gleich zu Beginn ging Castro auf den Planungsstand zur Vereinheitlichung der seit 1994 in Kuba existierenden Doppelwährung Peso Cubano (CUP) und Peso Convertible (CUC) ein, die er als »eines der größten Hindernisse für die Entwicklung« des Landes bezeichnete. Die Abschaffung der parallel existierenden Zahlungsmittel war im April 2011 als 55. Leitlinie vom sechsten Parteitag der Kommunistischen Partei Kubas beschlossen und in den Debatten als eines der Themen genannt worden, »das der Bevölkerung am meisten auf den Nägeln brennt«.

Castro berichtete, daß die Analysen und P...

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