06.07.2013 / Ausland / Seite 6

Aufruf zur Solidarität

US-Gefängnisbehörde erteilt Mumia-Abu Jamal wegen eines Interviews Telefon- und Kontaktverbot

Ist es nicht eine Ironie der Geschichte, daß ich meine erste Disziplinarstrafe für das Schreiben meines Buches »…aus der Todeszelle« erhielt, und die aktuelle dafür, daß ich mit anderen spreche? Beide Strafen erhielt ich also fürs Kommunizieren – dafür, daß ich Verbindung zu Menschen draußen aufnahm.

Wenn Sie bisher davon überzeugt waren, daß die [US-]Regierung für das Recht auf freie Meinungsäußerung eintritt, dann sollte Sie das hier eines besseren belehren. Wo man für seine freie Meinungsäußerung bestraft wird, gibt es keine Freiheit.

Nachdem ich für mein Buch »…aus der Todeszelle« sanktioniert worden war, habe ich weitergeschrieben. Keine Frage, daß ich jetzt auch weiter meinen Mund aufmachen werde. Mumia Abu-Jamal

Zur Erläuterung dieser Stellungnahme Mumia Abu-Jamals vom 1. Juli 2013 über den Entzug seiner Telefonerlaubnis veröffentlicht jW die wesentlichen Auszüge seiner New Yorker Haftanwältin Rachel Wolkenstein:


»Am Donner...






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