30.05.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Fünf Tage für fünf Kubaner

In Washington demonstriert die Solidaritätsbewegung für die Freilassung der seit fast 15 Jahren inhaftierten Aufklärer. Appell an Obama

Volker Hermsdorf, Havanna
Mit einer Aktionswoche in Washington wollen Teilnehmer aus 22 Ländern vom heutigen Donnerstag an für die Freiheit der in den USA inhaftierten »Cuban Five« demonstrieren. Die fünf Männer waren 1998 in Florida verhaftet und 2001 zu hohen Haftstrafen verurteilt worden. Vier von ihnen sitzen noch immer in US-Gefängnissen ein, nur René González konnte vor wenigen Wochen in seine kubanische Heimat zurückkehren.

Unter dem Motto »Fünf Tage für die fünf« wollen nun Menschenrechtsaktivisten, Politiker, Gewerkschafter, Juristen, Wissenschaftler, Intellektuelle und Künstler sowie Kirchenvertreter aus aller Welt den Druck auf US-Präsident Barack Obama verstärken, auch Gerardo Hernández, Ramón Labañino, Fernando González und Antonio Guerrero aus der Haft zu entlassen. Zum Auftakt haben die Aktivisten für neun Uhr Ortszeit zu einer Pressekonferenz im Nationalen Presseclub von Washington eingeladen, an der unter anderem Wayne Smith teilnehmen wird, der bis 1961 US-Botsc...

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