29.05.2013 / Inland / Seite 5

Kein Geld für Prävention und Beratung

CDU-Senator plant Mittelkürzungen bei Berliner Gesundheits- und Sozialprojekten in Berlin

Carmela Negrete
Am heutigen Mittwoch verhandelt der Hauptausschuß des Berliner Abgeordnetenhauses über diverse Kürzungspläne im Gesundheitsbereich. So steht es zumindest auf der Tagesordnung. Beraten werden sollen etwa Anfang Mai bekanntgewordene Vorhaben zu Mittelkürzungen bei der Berliner Lesbenberatung und dem Familienplanungszentrum »Balance«. Es geht um dauerhafte Streichungen in Höhe von 15000 Euro pro Jahr. Der Beschluß kam für die beiden Projekte völlig überraschend und soll rückwirkend zum 1. Januar 2013 gelten. Mit den eingesparten Mitteln will Berlins Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) eine Beratungsstelle für die psychische Betreuung obdachloser Frauen schaffen.

»Welche Zielgruppen sind von diesen Kürzung betroffen und welche Angebotseinschränkungen sind die Folge?« heißt es in einer kleinen Anfrage der Abgeordneten Klaus Lederer und Elke Breitenbach (Die Linke) vom 13. Mai an den Senat. Eine Antwort steht noch aus. Sybill S...

Artikel-Länge: 2901 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe