13.05.2013 / Inland / Seite 4

Burger King macht Streß

Neue Eigentümer von Deutschland-Tochter multinationaler Fast-Food-Kette gehen brachial gegen Beschäftigtenrechte vor. Druck der Finanzmärkte wird weitergegeben

Elmar Wigand
Während die Unterdrückung von Gewerkschaften und Betriebsräten in der deutschen Systemgastronomie beim Branchenführer McDonalds seit Jahren erstaunlich geräuschfrei vonstatten geht, knirscht es bei der Nummer zwei Burger King immer wieder hörbar im Getriebe. Am 2. Mai 2013 meldete die internationale Finanzfachpresse den erfolgreichen Verkauf der deutschen Burger King GmbH, einer Tochter der Burger King Worldwide AG, mit ihren 91 Filialen an das Konsortium Yi-Ko Holding GmbH mit Sitz im niedersächsischen Stade. Es handelte sich um die letzten bislang nicht an Franchise-Nehmer vergebenen Burger-King-Restaurants. Eine Woche später bereits gingen die neuen Besitzer Ergün Yildiz und Alexander Kolobov zum Angriff auf Beschäftigtenrechte über. Zu ihrem Machtbereich gehören nun u.a. vier von fünf Fillialen im Raum Dortmund und Lünen. Das Internetportal »lokalkompass.de« berichtete am 9. Mai 2013 unter Berufung auf die Gewerkschaft Nahrung, Genuß, Gaststätten (NGG...

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