20.04.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Neues Aufmarschgebiet

Seit halbem Jahr haben syrische bewaffnete Aufständische einen Korridor durch den Golan. Die dort stationierten UN-Soldaten unternehmen nichts

Karin Leukefeld
Die Kontaktgruppe der »Freunde Syriens« trifft sich an diesem Samstag in Istanbul. Dem Führungsgremium gehören die Türkei, Katar, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Frankreich, USA, Großbritannien, Deutschland und Italien an. Mit dabei ist auch eine Delegation der syrischen oppositionellen Nationalen Koalition, die von ihren westlichen Unterstützern mehr Waffen und den Sitz Syriens in der UNO fordert. Die Bundesregierung wird durch Außenminister Guido Westerwelle vertreten.

US-Außenminister John Kerry will in Istanbul »alle dazu bringen«, in dem, was man für die Zeit »nach Assad« in Syrien will, »Übereinstimmung herzustellen«. Bei einer Anhörung im Auswärtigen Ausschuß des US-Kongresses am Mittwoch in Washington betonte Kerry, er wolle sicherstellen, daß »Kataris, Saudis, die Emirate, die Türken und Europa« alle das gleiche Ziel haben. Washington will eine »pluralistische und demokratische« Zukunft für Syrien, alle Seiten müßte...

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