06.04.2013 / Titel / Seite 1

Bereit für den Notstand

Im »Krisenfall an einem Strang«: Die Vernetzung von Universitäten, privater Wirtschaft, Militär und Polizei schreitet voran

Sebastian Carlens
Ein praxisfernes Studium, das sich nur im Hörsaal abspielt? Nicht bei der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin-Schöneberg. Die staatliche Institution bietet seit 2005 einen Bachelorstudiengang »Sicherheitsmanagement« an; 2011 ist ein Masterabschluß dazugekommen. »Die Studenten werden bei uns erst mal ins kalte Wasser geschmissen«, erzählt Thomas Mitschke, Abteilungsleiter »Zivilschutzausbildung« vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), am Freitag in Berlin. »Da weiß ja niemand, was beispielsweise so ein totaler Stromausfall wirklich bedeutet.« Mitsch­ke wohnte der Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen Hochschule und Bundesamt bei, das die »langen Beziehungen zum BBK formalisieren« soll, wie Bernd Reissert, Präsident der HWR, ankündigte. Diese Zusammenarbeit betrachtet der Hochschulchef als bundesweiten Modellfall: »Nicht nur für den privaten Sektor, sondern auch im Sicherheitsbereich«. 40 Bachelorabsol...

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