20.03.2013 / Ausland / Seite 2

»Apartheid nennt sich das, was wir heute haben«

Ein neues Buch zur Boykott-Kampagne: Israel erinnert in manchem an das frühere Südafrika. Ein Gespräch mit Omar Barghouti

Lena Kreymann
Omar Barghouti ist Choreograph und einer der Inspiratoren der BDS-Initiative. Er ist auch Gründer der Palästinensischen Kampagne für den Akademischen und Kulturellen Boykott Israels (PACBI). Jüngste Buchveröffentlichung: »Boykott – Desinvestment – Sanktionen«

Sie sind gerade unterwegs, um die BDS-Bewegung vorzustellen. Was sind die Forderungen dieser Bewegung?

Wir wollen drei durch das internationale Recht garantierte grundlegende Rechte der Palästinenser durchsetzen: das Ende der Besatzung von 1967, die Gleichberechtigung palästinensischer Bürger in Israel und das Rückkehrrecht für Flüchtlinge. Jeder zweite Palästinenser lebt heute außerhalb des historischen Palästinas – also weder in Israel, noch in der Westbank, noch in Gaza.

Zwölf Prozent sind israelische Bürger, und 38 Prozent wohnen in der Westbank und Gaza – unsere Forderungen schließen alle drei Gruppen ein.

BDS steht für »Boykott, Desinvestment, Sanktion...

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