07.03.2013 / Ausland / Seite 7

Vorbild Batista

Private Medienbesitzer Lateinamerikas beraten in Mexiko Strategien gegen den Fortschritt. Stargast ist eine kubanische Systemgegnerin, die über Pressefreiheit referieren soll

Volker Hermsdorf
Am Freitag beginnt im mexikanischen Puebla die halbjährlich stattfindende Versammlung der Interamerikanischen Pressegesellschaft (Sociedad Interamericana de Prensa, SIP), des Dachverbands der privaten Medienbesitzer auf dem Kontinent. Stargast der dreitägigen Konferenz ist die kubanische Systemgegnerin Yoani Sánchez, die seit November letzten Jahres für ein stattliches vierstelliges Monatsgehalt die Interessen der SIP in Kuba vertreten soll.

Sánchez, die sich seit Mitte Februar auf einer gesponserten Tour um die halbe Welt befindet, soll am Samstag im noblen Hotel »Presidente Intercontinental« vor dem Gouverneur der gleichnamigen Provinz Puebla und den Medienmogulen über »Pressefreiheit in Kuba« referieren. Für Sonntag ist eine Pressekonferenz mit ihr zum gleichen Thema vorgesehen. In weiteren Veranstaltungen wollen die Verleger sich zur Situation in Venezuela, Ecuador, Bolivien und Argentinien äußern. Die Pressefreiheit in Mexiko, Brasilien ...

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