13.02.2013 / Titel / Seite 1

Den Nazis keinen Meter

Dresden: Antifaschisten aus ganz Deutschland protestieren heute erneut gegen alljährlichen Aufmarsch von Geschichtsrevisionisten. 3000 Polizisten schützen Rechte

Jana Frielinghaus
Wer sich am heutigen Mittwoch in der sächsischen Landeshauptstadt demonstrierenden Neonazis und Geschichtsrevisionisten in den Weg stellen will, muß wie in den vergangenen Jahren mit Ingewahrsamnahme, erkennungsdienstlicher Behandlung und später mit Gerichtsverfahren rechnen. Auch vor Verletzungen durch Schlagstöcke oder Wasserwerfer können Antifaschisten nicht sicher sein. Denn Dresdens Polizeipräsident Dieter Kroll hat bereits Ende Januar angekündigt, man werde gegen Blockierer »wie in den Vorjahren vorgehen«. Rund 3000 Polizisten aus dem gesamten Bundesgebiet sollen die Sicherheit der rund 1000 in Dresden erwarteten Rechten gewährleisten. Anders als in den Vorjahren soll es jedoch Kroll zufolge keine pauschalen Vorkontrollen geben, zudem werde Protest in Sicht- und Hörweite des Neonaziaufmarsches möglich sein. Für alle Fälle sollen aber Wasserwerfer aufgefahren werden.

Anlaß für den alljährlichen »Trauermarsch« von Neonazis an der Elbe ist...

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