09.02.2013 / Inland / Seite 2

Hoch geheime Dienststelle

Ermittlungen gegen »altgedienten BND-Mann« am selben Tag eingestellt, als sie bekannt wurden. Er stand unter Verdacht, eine bewaffnete Gruppe gebildet zu haben

Claudia Wangerin
Kaum ließ Spiegel online am Freitag die Bombe platzen, daß die Staatsanwaltschaft Heidelberg gegen einen Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) wegen Verdacht auf Bildung einer bewaffneten Gruppe und des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelte, stellte diese das Verfahren mit Verfügung vom selben Tag ein. »Die durchgeführten Ermittlungen haben keinerlei Anhaltspunkte für ein strafbares Verhalten des Beschuldigten ergeben«, teilte die Staatsanwaltschaft am Nachmittag mit. Sie bestätigte jedoch nur, daß wegen Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt wurde, eine Gruppe wurde nicht erwähnt.

Dem Spiegel-Bericht zufolge war der hochrangige BND-Beamte Joachim von S. ...

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