21.01.2013 / Inland / Seite 5

Für eine Agrarwende

Berlin: 25000 Menschen fordern Umsteuern bei Subventionen für Landwirtschaft. Tierfabriken, Gentechnik und Folgen der EU-Politik für Länder des Südens angeprangert

Wolfgang Pomrehn
Trecker vor dem Kanzleramt in Berlin: Derlei sehen auch die demonstrationserprobten Hauptstädter nicht alle Tage. Am Samstag demonstrierten nach Veranstalterangaben rund 25000 Menschen gegen Tierfabriken, Gentechnik und Raubbau in der Landwirtschaft. Mit dabei waren 70 landwirtschaftliche Zugmaschinen und Fahrzeuge von Imkern. Letztere machen seit Jahren auf das dramatische Bienensterben aufmerksam, das durch den starken Einsatz von Pestiziden, die Ausbreitung von Monokulturen und gentechnisch veränderten Pflanzen zurückzuführen ist. Anlaß der Demonstration war die derzeit in Berlin abgehaltene Landwirtschafts- und Nahrungsgütermesse »Grüne Woche« – und der am Samstag im Auswärtigen Amt abgehaltene Agrarministergipfel mit Teilnehmern aus über 80 Ländern. Schon zum dritten Mal in Folge machte ein breites Bündnis von Umwelt- und Verbraucherschützern, Bürgerinitiativen, Landwirten und entwicklungspolitischen Organisationen auf die Fehlentwicklungen in ...

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