21.01.2013 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Neuaufteilung des Ostens

Nicht nur Afrika: Auch in Rumänien kaufen westeuropäische und andere Investoren in großem Stil Ackerland auf. Kleinbauern verlieren Existenzgrundlage

Jana Frielinghaus
Es herrscht Goldgräberstimmung in Osteuropa. Rumänien ist dabei neben der Ukraine mit ihren begehrten Schwarzerdeböden bevorzugtes Ziel von Shoppingtouren deutscher, italienischer, britischer und vieler anderer Investmentfirmen. Ende vergangener Woche war das »Landgrabbing« in dem südosteuropäischen Staat und seine sozialen wie ökologischen Folgen Thema einer Podiumsdiskussion in Berlin-Kreuzberg, veranstaltet von der »Agricultural and Rural Convention« (ARC2020), einem internationalen Netzwerk, dessen Akteure sich für einen Systemwechsel in der Agrarpolitik hin zur Förderung und damit Erhaltung lokaler bäuerlicher Strukturen engagieren. Hier kamen mit Willi Schuster und Attila Szocs zwei rumänische Kleinbauernaktivisten von der Nichtregierungsorganisation EcoRuralis ebenso zu Wort wie Simon Wolk, Geschäftsführer der Investmentfirma germanagrar, der Grünen-Europaabgeordnete Hannes Lorenzen und Stig Tanzmann, Agrarexperte von »Brot für die Welt«.

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