14.01.2013 / Inland / Seite 2

»Glaubenssätze als Wahrheit dargestellt«

Atheisten-Bund startet Kampagne gegen den Religionsunterricht an Schulen. Ein Gespräch mit Rainer Ponitka

Gitta Düperthal
Rainer Ponitka ist Sprecher des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten

Der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten (IBKA) bereitet eine Kampagne vor, die sich gegen den Religionsunterricht an staatlichen Schulen richtet. Was wollen Sie erreichen?

Wir wollen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern Kenntnisse an die Hand geben, wie man dem Religionsunterricht in den Schulen fernbleiben kann. Wir werden verdeutlichen, wie drastisch die Religion in die Schule hineinwirkt – was sie nicht darf. Ab März werden wir eine Informationsbroschüre zu diesem Thema an die zuständigen Landespolitiker im Bildungsbereich verschicken und Informationsveranstaltungen organisieren.

Religion darf also nicht in die Schule hineinwirken?

Nein, das sogenannte Ethikurteil (1998) des Bundesverwaltungsgerichtes besagt: Nur ausnahmsweise ist es zulässig, Religionsunterricht an staatlichen Schulen zuzulassen. Im Wortlaut: »Die Ausübung de...

Artikel-Länge: 4746 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen

Bitte einloggen

Abo abschließen

  • Gedruckt

    Printabo

    Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €
  • Online

    Onlineabo

    24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

    16,90 Euro/Monat Soli: 21,90 €, ermäßigt: 10,90 €
  • Verschenken

    Geschenkabo

    Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

    37,90 Euro/Monat Soli: 47,90 €, ermäßigt: 27,90 €

Kurzzeitabo abschließen

Zur aktuellen Ausgabe