14.01.2013 / Schwerpunkt / Seite 3

Was zunimmt

Erneut waren mehr als 1800 Menschen auf der Rosa-Luxemburg-Konferenz in Berlin. Schwerpunkt war internationale Solidarität, und es gab Neues zu jW

Arnold Schölzel
Der erste Eindruck beim Betreten der Berliner Urania am Sonnabend vormittag: Der Besucherandrang ist so groß wie nie. Die Stände der Verlage, Zeitungen und Organisationen im Erdgeschoß verschwinden lange bevor der erste Referent spricht, hinter Menschenmassen, die Musiker der Gruppe ?Shmaltz! haben Mühe, für ihr Auftaktkonzert Platz zu finden. Sie bestreiten auch den Tagesabschluß bis 22 Uhr im Foyer – erneut dicht umdrängt. Mehr als 1800 Besucher werden schließlich gezählt.

Kabarettist Dr. Seltsam führt wieder durchs Programm und beginnt mit Inländischem: Der »Spalter-Demonstration« zur Erinnerung an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht. Er bezeichnet die Initiatoren knapp als »Noske-Jugend«. Eine Antwort ist das parallel zur Konferenz stattfindende Treffen von Arbeiterjugendvertretern.

Bestimmend wird über den Tag hin internationale Solidarität. Zu Beginn erheben sich die Anwesenden im Gedenken an die drei in Paris am Mittwoch ermordeten kurdische...



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