22.12.2012 / Ausland / Seite 7

»Wiedergeburt der Utopie in Südamerika«

Jahresrückblick 2012. Heute: Lateinamerika. Wahlen bestätigen den fortschrittlichen Kurs der Linksregierungen. Rechte greift zum Putsch

André Scheer
Ecuadors Präsident Rafael Correa dürfte die im kommenden Februar anstehenden Wahlen in seinem Land problemlos überstehen. Darauf deutet eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Perfiles de Opinión hin, die der lateinamerikanische Fernsehsender TeleSur Mitte Dezember verbreitete. Demnach kann Correa mit knapp 63 Prozent rechnen und liegt nicht weniger als 50 Punkte vor dem Zweitplazierten, dem Unternehmer Guillermo Lasso. Der hierzulande mit Vorschußlorbeeren gefeierte Kandidat der »linken Opposition«, Alberto Acosta, liegt nur bei mageren 2,8 Prozent.

Sollten sich die Prognosen für Correa bewahrheiten, würde dies ein weiteres Mal belegen, daß der sich in Lateinamerika vollziehende Veränderungsprozeß weiter mit der Unterstützung großer Mehrheiten in der Bevölkerung rechnen kann. Das zeigte sich auch bei den Wahlen in Venezuela, als im Oktober Präsident Hugo Chávez eindrucksvoll in seinem Amt bestätigt wurde und im Dezember seine Vereinte Sozialistisch...

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