11.12.2012 / Schwerpunkt / Seite 3

»Zu den Kriegen kein Wort«

Berliner Gegenbündnis: Jugendorganisationen rufen zu einer alternativen Demonstration für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht auf. Ein Gespräch mit Ellen Brombacher und Klaus Meinel

Wera Richter
Ellen Brombacher vertritt die Kommunistische Plattform in der Linkspartei im LL-Bündnis

Klaus Meinel (DKP) ist wie in den Vorjahren Anmelder der ­LL-Demonstration 2013

Am 13. Januar werden in Berlin erneut Zehntausende zu den Gräbern von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht ziehen und ihrer gedenken. Das LL-Bündnis ruft wie in den Vorjahren zu einer Demonstration vom Frankfurter Tor nach Friedrichsfelde auf. Welche Inhalte stehen in diesem Jahr im Vordergrund?

Klaus Meinel: Im Mittelpunkt unseres Aufrufes steht die Notwendigkeit, für Frieden, gegen imperialistische Kriege und alle aggressiven Bestrebungen der EU und der NATO zu kämpfen. Wir lehnen jegliche Auslandseinsätze der Bundeswehr und nicht minder Rüstungsexporte ab. Wir sind solidarisch mit allen gegen Ausbeutung Kämpfenden und demonstrieren gegen Sozial- und Demokratieabbau. Und: Wir wehren uns gegen die stetig brutaler agierenden Neonazis.

Zum ersten Mal gibt es eine zweite Demonstrat...

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