05.12.2012 / Inland / Seite 5

Sozis gedenken ihrer Opfer

Bündnis sozialdemokratischer Organisationen plant »Rosa und Karl«-Demo parallel zur traditionellen Demonstration

Wladek Flakin
Berlin am zweiten Sonntag im Januar: Schon in den 1920er Jahren fand an diesem Tag eine Demonstration statt, um Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts zu gedenken. Zur Erinnerung an die beiden Gründer der KPD, die am 15. Januar 1919 von Offizieren des Deutschen Heeres – mit dem Einverständnis der SPD-Regierung – ermordet wurden, ziehen bis heute Zehntausende Menschen zum Denkmal der Sozialisten auf dem Friedhof Berlin-Friedrichsfelde. Darunter Mitglieder verschiedener linker Organisationen und Einzelpersonen.

In den letzten Wochen sind in der Hauptstadt dunkelblaue Plakate mit den Porträts von Rosa und Karl aufgetaucht. Erst auf den zweiten Blick fällt auf, daß ein Bündnis vorwiegend sozialdemokratischer Organisationen zur Demonstration aufruft: die Jusos, die Falken und die Naturfreundejugend, dazu die Linksjugend-Solid (der parteinahe Jugendverband der Linkspartei) und die DGB-Jugend. Erst auf den dritten Blick wird klar, daß das ...

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