26.11.2012 / Ausland / Seite 2

»In die Mauer des Schweigens ein Loch brechen«

Zum Fall der »Cuban Five« ist ein international besetztes Tribunal in London geplant. Ein Gespräch mit Jan Fermon

Volker Hermsdorf
Jan Fermon ist Rechtsanwalt in Belgien und stellvertretender Generalsekretär der International Association of Democratic Lawyers (IADL, Internationale Vereinigung demokratischer Anwälte)

Auf dem 16. Europatreffen der Kuba-Solidaritätsgruppen im November in Berlin haben Sie Ihre Bereitschaft erklärt, bei der Organisation einer europäi­schen Anhörung zum Fall der »Cuban Five« mitzuwirken. Was wurde dort vereinbart?

Vor mehr als 14 Jahren wurden in den USA fünf Kubaner zu teilweise lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt – ihr schwerstes Vergehen war, ihre Landsleute vor terroristischen Anschlägen geschützt zu haben. In Lateinamerika, in Rußland, in China, in Palästina und im Nahen Osten ist der Fall dieser »Cuban Five« weithin bekannt – in den USA und auch in Europa hingegen werden das unfaire Verfahren und die ständige Verletzung der Menschenrechte der fünf von den Medien totgeschwiegen. Deshalb wollen wir mit einer europäischen Anhörung...

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