24.11.2012 / Fotoreportagen / Seite 4 (Beilage)

Keine Sirenen, keine Bunker

170 Tote, 1000 Verletzte in Gaza: Israels achttägige Bombardierung läßt Kinder ­traumatisiert zurück

Karin Leukefeld
Die Gewalt zwischen Israel und der Hamas betrifft vor allem die Kinder »auf beiden Seiten der Grenze«, erinnerte das UN-Komitee über die Rechte des Kindes am Donnerstag, dem ersten Tag des Waffenstillstandes. Die »hohe Zahl von Toten und Verletzten in Gaza« würde Kinder tief traumatisiert zurücklassen. Die Erfahrungen würden sie bis ins Erwachsenenleben verfolgen. Unter den fünf Toten in Israel sind keine Kinder. Unter den 170 Toten in Gaza – die Zahl könnte steigen – sind 30 Kinder. Die Ungeborenen, die mit ihren Müttern getötet wurden, sind nicht gezählt. Durch den Raketenbeschuß aus Gaza wurden 100 Israelis verletzt, darunter 14 Kinder. In Gaza wurden mindestens 400 Kinder verletzt; etwa 1000 Verletzte gab es insgesamt.

Die überlebenden Kinder in Gaza haben ihre Eltern und Geschwister, Onkel, Tanten, Freunde vor ihren Augen sterben sehen. Lehrer, Nachbarn, selbst ein Mann, der das Wasser in einen Container bringt, wurde mit sei...

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