10.11.2012 / Wochenendbeilage / Seite 1 (Beilage)

»Bürgerplattformen wollen kein Sand im Getriebe sein«

Gespräch mit Robert Maruschke. Über Saul Alinsky, Mitmachgremien in Berlin sowie den linken Hype um das Community Organizing

Thomas Wagner
Robert Maruschke (geb. 1984 in Luckenwalde) ist Sozialwissenschaftler und lebt in Berlin. Er sammelte 2010 Erfahrungen als Organizer in den USA und beendete in diesem Jahr sein Studium. Das Thema seiner Diplomarbeit ist: Community Organizing in Berlin – Die Bürgerplattform Wedding/Moabit

Derzeit ist Community Organizing ein heiß diskutiertes Thema, wenn es um eine fortschrittliche Stadtpolitik von unten geht. Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat 2011 eine große Konferenz dazu veranstaltet, und auch die Heinrich-Böll-Stiftung bietet entsprechende Seminare an. Sie haben in den USA selbst Erfahrungen mit dem Organizing gemacht und sich als Sozialwissenschaftler kritisch damit beschäftigt. Womit haben wir es zu tun?

Ich war 2010 ein halbes Jahr in Oakland und in San Francisco und habe dort bei einer Organisation gearbeitet, die sich gegen die Abschiebung von Menschen wehrt, sich gegen Rassismus stellt und sich mit dem Thema Mietsteigerung und Räumungen ausei...

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