19.10.2012 / Inland / Seite 2

Asse völlig ungeeignet

Untersuchungsausschuß: Salzbergwerk hätte nie Atomlager werden dürfen

In dem ehemaligen Salzbergwerk Asse bei Wolfenbüttel hätte nach den Erkenntnissen des Untersuchungsausschusses in Hannover niemals ein Atomendlager eingerichtet werden dürfen. Der Ausschuß des niedersächsischen Landtages schloß am Donnerstag nach mehr als drei Jahren, 71 Sitzungen und der Vernehmung von mehr als 50 Zeugen seine Arbeit ab. Das Gremium kritisierte, daß Politik, Ministerien und Wissenschaft die Risiken des Standorts verkannt oder klein geredet hätten.

Diese Kritik wurde im gemeinsamen Abschlußbericht der Mehrheitsfraktionen von CDU und FDP sowie den Abschlußberichten der drei Oppositionsfraktionen SPD, Grüne und Linke fast wortgleich vorgebracht. Für die Mehrheitsfraktionen erklärten deren Obleute im Ausschuß, Martin Bäumer (CDU) und Björn Försterling (FDP): »Politik, Wissenschaft und Wirtschaft haben allesamt Schuld...

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