19.10.2012 / Ausland / Seite 6

Inszenierte Anschläge

Der Mythos von der Bedrohung der USA durch Al-Qaida

Knut Mellenthin
In New York wurde am Mittwoch ein junger Mann muslimischer Herkunft festgenommen, der angeblich das Gebäude der Federal Reserve Bank in Manhattan in die Luft sprengen wollte. 80 Meter unter der Erde lagern dort unter anderem Goldreserven der USA im Wert von rund 21 Milliarden Dollar sowie von rund drei Dutzend anderen Staaten. Die Anlage in New York ist eine von zwölf Filialen der US-Zentralbank. Wie mittlerweile fast alle »vereitelten« Anschläge dieser Größenordnung war auch der jetzt gemeldete eine Inszenierung amerikanischer Dienststellen. Beteiligt waren daran die New Yorker Polizei (NYPD) und die Joint Terrorism Task Force der Bundespolizei FBI. Der von einem Undercover-Agenten des FBI und einem Informanten angeworbene »Attentäter« war ein 21jähriger aus Bangladesch. Nach den Darstellungen der Behörden war Quazi Mohammad Rezwanul Ahsan Nafis im Januar mit einem Studentenvisum eingereist, um sich an der Southeast Missouri State University für das Fach Cybersecurity zu immatrikuli...

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