17.10.2012 / Ausland / Seite 6

Ein Land wird zerfetzt

Syriens bewaffnete Opposition setzt auf Sprengstoffanschläge

Karin Leukefeld, Damaskus
Nachdem die gewaltsame Übernahme der syrischen Hauptstadt den bewaffneten Gruppen nicht gelungen ist, kommt es vermehrt zu Anschlägen mit Sprengstoff beladenen Fahrzeugen oder mit Sprengsätzen, die unter Autos befestigt und per Fernbedienung gezündet werden. Am vergangenen Sonntag explodierten auf der Hauptstraße von Mezzeh im Westen von Damaskus drei Sprengsätze, unbestätigten Berichten zufolge soll es einen Toten gegeben haben. Die großen Zugangsstraßen in die syrische Hauptstadt werden von Militär und Sicherheitskräften kontrolliert, Polizeistationen sind von Sandsäcken und Sperrmauern umgeben. Wichtige Verkehrsadern im Zentrum der Stadt sind gesperrt, hier befinden sich eine Reihe wichtiger Ministerien und die Stadtverwaltung von Damaskus. Die Spannungen um die zivile Luftfahrt nach und aus Syrien nehmen zu. Keine 48 Stunden nach der Zuerkennung des Friedensnobelpreises an die Europäische Union verhängte der frischgebackene Preisträger eine weitere Sanktionsrunde gegen Syrien un...

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