17.10.2012 / Antifa / Seite 15

Blockadevorbereitungen

Mobilisierung gegen Neonaziaufmärsche Anfang 2013: Bündnis Dresden Nazifrei will regionale Strukturen stärken. Magdeburg nutzt Erfahrungen der Antifaschisten aus Sachsen

Susan Bonath
Mit einer Aktivierungskonferenz startete »Dresden Nazifrei« am vergangenen Wochenende die Mobilisierungskampagne für die Proteste rund um den 13. Februar 2013. Dieses Mal will sich das Bündnis auf Dresden und das Umland konzentrieren. Nachdem 2012 mehr als 10000 Antifaschisten den jährlichen Neonaziaufmarsch zum dritten Mal in Folge verhindert hatten, habe sich die Situation »grundlegend gewandelt«, heißt es. Seit Mitte der 90er Jahre marschieren Neofaschisten in Gedenken an die »deutschen Opfer« des alliierten Luftangriffs am 13. Februar 1945 durch Dresden. Noch 2009 galt der Aufzug als einer der größten in Europa.

Das Bündnis betont, daß es nach wie vor oberstes Ziel sei, sich den Rechten »entschlossen und solidarisch« entgegenzustellen. Es sei aber wichtig, nach der bundesweiten Mobilisierung nun vermehrt auf lokale antifaschistische Initiativen und Strukturen hinzuarbeiten und diese zu stärken. »Die Blockaden finden in der Dresdner Bevölker...

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